Halbzeit bei Interreg Deutschland-Danmark

Das Programm Interreg Deutschland-Danmark feiert Halbzeit. 35 gänzlich unterschiedliche und mehrwertbringende Projekte wurden seit Beginn der Programmlaufzeit 2014 bereits vom Interreg-Ausschuss genehmigt und tragen täglich zur Weiterentwicklung der deutsch-dänischen Programmregion bei. Noch bis 2020 wird das Programm Projekte auf den Weg bringen, die einen Mehrwert für die Region, deren Bevölkerung und die darin ansässigen Unternehmen leisten sollen.

Dass die Fördermittel des Interreg-Programms heiß begehrt sind, war von Anfang an deutlich. Daran hat sich bis heute nichts geändert: Bei der Hälfte der Programmlaufzeit sind bereits 63% der insgesamt zur Verfügung stehenden 90 Millionen Euro in grenzüberschreitende Projekte investiert worden. Die zu diesem Zeitpunkt vergleichsweise hohe Mittelbindung macht es aber auch notwendig, dass sich der Interreg-Ausschuss über Maßnahmen zur Steuerung der Verteilung der verbleibenden Fördermittel Gedanken macht. Dies ist insbesondere notwendig um alle geplanten und gewünschten Ziele des Programms zu erreichen und um zu sichern, dass in der zweiten Hälfte der Programmlaufzeit dafür noch Budget zur Verfügung steht. Auf der Ausschusssitzung im Juni 2017 wurde sich intensiv mit dem Thema auseinander gesetzt und es wurde entschieden im Dezember 2017 dazu endgültig Stellung zu nehmen.

Die Halbzeit bezeichnet in vielen Ballsportarten den Zeitpunkt, wenn die Hälfte der regulären Spieldauer abgelaufen ist. Hier ist es dem Trainer zudem möglich, eine angepasste Taktik zu besprechen bzw. neue Impulse zu setzen. Bezogen auf Interreg Deutschland-Danmark soll dieser Zeitpunkt dazu genutzt werden, dem Interreg-Ausschuss, mittels Evaluierungen auf Projekt- und Programmebene, erste belastbare Erkenntnisse zum bisherigen Stand der Zielerreichung des Programms zu präsentieren sowie mögliche Handlungsansätze aufzuzeigen. Wie oben erwähnt, soll auf der Sitzung des Interreg-Ausschusses im Dezember 2017 dann auf Grundlage dieser Ergebnisse eine Entscheidung darüber getroffen werden, inwiefern ggf. eine Anpassung im Programm notwendig ist, hierunter welcher strategische Fokus bei der zukünftigen Mittelverwendung gesetzt und mit welchen Maßnahmen dieser umgesetzt werden kann. Über die Ergebnisse wird im Newsletter und auf der Homepage berichtet werden.