Interreg – Netzwerktag:

Überwindung von Hindernissen: Pressearbeit und Social Media

Wie kann es einem Interreg-Projekt gelingen, dass die lokalen Medien über es berichten? Und wie kann eine große Zielgruppe über die sozialen Medien von einem Projekt erreicht werden? Diese und viele weitere Fragen stehen im Mittelpunkt des Miniworkshops zum Thema „Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit“.

Etwa 20 Projektakteure kommen nach der Mittagspause in einem kleineren Tagungsraum im Apenrader Rathaus zusammen, um von erfahrenen Referenten Tipps für eine gelungene Kommunikations- und Öffentlichkeitsarbeit zu erhalten und sich über eigene Erfahrungen auszutauschen und voneinander zu lernen.

Die Überwindung von Hindernissen insbesondere bei der Pressearbeit steht im Fokus des Vortrags von Marc-Christoph Wagner. Der ehemalige Korrespondent der ARD und jetzt selbständige Journalist legt den Zuhörern insbesondere den Aufbau eines persönlichen Netzwerks zu Journalisten sowie eine kontinuierliche und professionelle Pressearbeit ans Herz. Doch wie kommt eine Geschichte in die Zeitung? Sie wird in den meisten Fällen nicht über eine Pressemitteilung verbreitet, sondern besser über ein persönliches Gespräch transportiert. Dabei sei es wichtig, so Marc-Christoph Wagner, dass die Story sachlich innerhalb von zwei Minuten vermittelt werden kann. Der Journalist muss neugierig auf sie werden und dies gelingt noch besser, wenn sie in einen Kontext mit einem anderen aktuellen Thema gesetzt werden kann, welches gerade in den Medien behandelt wird. Im Anschluss an den Vortrag tauschen die Teilnehmer ihre Erfahrungen mit der Pressearbeit aus und diskutieren auch darüber, wie es gelingen kann, in den regionalen Fernsehsendungen platziert zu werden.

Der Hauptteil des Miniworkshops wird durch Sebastian Jabbusch, einen Social Media-Experten, gestaltet. Anhand konkreter Beispiele und insbesondere in Bezug auf Instagram und Facebook zeigt er auf, wie Projekte die sozialen Medien zu ihrem Vorteil nutzen können. Die Facebook-Einträge von Interreg Deutschland-Danmark können noch weiter verbessert werden, ebenso wie die Einträge der einzelnen Projekte. Was macht einen guten Post aus? Zunächst ein gutes Foto, welches den Leser direkt anspricht und eine Botschaft vermittelt. Da der Inhalt über das Foto getragen wird und Neugier weckt, kann der Begleittext entsprechend kürzer sein. Neben ganz konkreten Hinweisen gibt Sebastian Jabbusch auch einen Überblick darüber, wie jedes Projekt die allgemein vorhandenen Facebook-Einstellungen zur Seitenoptimierung nutzen kann. Besonderes Augenmerk liegt hierbei auf der Zielgruppenansprache sowie der allgemeinen Spracheinstellung eines Posts.

Ein Beitrag von Charlotte Steffen.

Zur Präsentation von Sebastian Jabbush

Zur Präsentation von Marc-Christoph Wagner