UNDINE II erhält Auszeichnung für Biologische Vielfalt

Mithilfe von konkreten Naturerlebnissen ermöglicht das Interreg-Projekt UNDINE II Besuchern ein Eintauchen in die einzigartige Unterwasserwelt der Ostsee und sorgt somit für ein besseres Verständnis für den Lebensraum vieler Meeresbewohner.

Vor dem Hintergrund wurde UNDINE II für den besonderen Erhalt der biologischen Vielfalt am 18. September 2017 mit dem Preis der UN-Dekade ausgezeichnet. Überreicht wurde die Auszeichnung bei strahlendem Sonnenschein in der Seebadeanstalt Holtenau in Kiel und das von keinem geringeren als Umweltminister Dr. Robert Habeck persönlich.

Svenja Beilfuß, Christian Rogge, Ulla Grebe-Schmitz, Christian Galonska, Stefanie Sudhaus, Lars Michelsen, Minister Robert Habeck, Claudia Bielfeldt

Dank des Projekts UNDINE II erhalten Kinder und Erwachsene die einmalige Chance die faszinierende Unterwasserwelt der Ostsee zu entdecken. Schließlich bietet die Ostsee einen Lebensraum für viele verschiedene Meeresbewohner wie z.B. Fische, Seesterne und Grasnadeln. Und so überrascht es nicht, dass das Motto des Projektes lautet: Meeresschutz durch Umweltbewusstsein.
Vielen scheint die Schönheit der Ostsee jedoch noch unbekannt zu sein. Fakt ist auch, dass die Unterwasserwelt täglich bekannten Risiken wie Verschmutzung und Überdüngung ausgesetzt wird. Das Ziel von UNDINE II ist es deshalb in erster Linie, kleinen und großen Meeresforschern ein besseres Verständnis dafür zu vermitteln wie schutzbedürftig dieser Lebensraum ist.

„Wir sind davon überzeugt, dass man gar nicht früh genug anfangen kann, dass Wissen zu vermitteln – darum setzen wir auch schon bei den Kindern an. Denn nur was man kennt und schätzt, das schützt man auch“, heißt es von der Leadpartnerin, Stefanie Sudhaus.

Zu den Besuchern der Veranstaltung gehörten ebenfalls die Mädchen und Jungen der Kindertagesstätte Hoppetosse, die ihr Geschick, mit dem Kescher, auf die Suche nach Meeresbewohnern zu gehen, unter Beweis stellten.

Bei gerade einmal 17 Grad Wassertemperatur und als krönenden Abschluss der Veranstaltung wagte Robert Habeck, im Neoprenanzug und mit Schnorchel ausgerüstet, den Sprung ins kühle Nass.