Priorität 3 – Arbeitsmarkt, Beschäftigung und Ausbildung

In der Priorität 3 „Arbeitsmarkt, Beschäftigung und Ausbildung“ können Projekte sich mit Maßnahmen zur Förderung von Beschäftigung und Unterstützung der Mobilität der Arbeitskräfte befassen und somit der Anziehung von qualifizierten Arbeitskräften dienen und dem Fachkräftemangel entgegen wirken.

Die grenzüberschreitende Mobilität der Arbeitskräfte soll erhöht und die Ausbildungsqualität verbessert werden. Projektmaßnahmen innerhalb dieser Priorität tragen zudem dazu bei, junge Hochqualifizierte in der Region zu halten und Zuzügler zu gewinnen. Damit ist auch ein Beitrag zur Bewältigung des demografischen Wandels möglich.

Insgesamt scheint diese Priorität dem regionalen Bedarf im hohen Maße zu entsprechen. Sowohl Herausforderungen in den Bereichen Geografie und Demografie, Wirtschaftsentwicklung und Wettbewerb, Arbeitsmarkt, Beschäftigung und Bildung als auch Kultur und Sprache können hier durch Interreg-Projekte bewältigt werden.

Diese Priorität ist in 2 Ziele (A und B) geteilt:

Erwartetes Ergebnis A

Verbesserte Möglichkeiten zum Anwerben und Halten qualifizierter Arbeitskräfte.

Maßnahmenbereiche A

Zusammengefasst sind in dieser Priorität 3 folgende Maßnahmen möglich und relevant:

a) Förderung der Attraktivität des grenzüberschreitenden Arbeitsmarkts
b) Identifizierung und Verbreitung nationaler Arbeitsmarktregelungen
c) Förderung von Informations- und Beratungsmaßnahmen
d) Erleichterung der grenzübergreifenden Arbeitssuche
e) Abbau rechtlicher und technischer Barrieren auf dem Arbeitsmarkt
f) Sichtbarmachung von Jobmöglichkeiten in der Programmregion

Erwartetes Ergebnis B

Entwickelte und erprobte Ausbildungsmaßnahmen zur Stärkung der grenzüberschreitenden Kompetenzen.

Maßnahmenbereiche B

Zusammengefasst sind in der Priorität 3 folgende Maßnahmen möglich und relevant:

a) Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen Bildungseinrichtungen
b) Entwicklung und Etablierung gemeinsamer Masterstudiengänge