Priorität 4 – Funktionelle Zusammenarbeit

Die Verbesserung der institutionellen Kapazitäten und Förderung einer effizienten, öffentlichen Verwaltung ist naheliegend in einer Situation, in der zwei ehemalige Programmregionen zusammengelegt worden sind.

Die Priorität 4 „Funktionelle Zusammenarbeit“ ermöglicht die Erstellung von Plattformen, auf der sich Akteure über die Grenzen zweier ehemaliger Programmregionen hinwegtreffen und vernetzen können.

Außerdem bildet die Priorität einen geeigneten Rahmen zur Förderung von regionaler Integration und „people-to-people“-Aktivitäten, wodurch eine erhöhte Zusammenarbeit und Sichtbarmachung der Region erreicht werden kann.

Außerdem können Projektaktivitäten zur noch besseren administrativen Zusammenarbeit, beispielsweise im Bereich Gesetzgebung und Vermarktung der Programmregion beitragen.

Diese Priorität ist in 2 Ziele (A und B) geteilt:

Erwartetes Ergebnis A

Gesteigerte Kooperation zwischen den öffentlichen Institutionen und bessere Rahmenbedingungen für die grenzüberschreitende Kooperation.

Maßnahmenbereiche A

Zusammengefasst sind in dieser Priorität 4 folgende Maßnahmen möglich und relevant:

a) Erarbeitung grenzüberschreitender Strategien
b) Erarbeitung deutsch-dänischer Statistiken
c) Entwicklung strategischer Partnerschaften
d) Förderung und Etablierung von Behördenkooperationen

Erwartetes Ergebnis B

Gesteigertes Wissen über einander über die Grenze hinweg, darunter eine gesteigerte intraregionale Attraktivität.

Maßnahmenbereiche B

Zusammengefasst sind in dieser Priorität 4 folgende Maßnahmen möglich und relevant:

a) Sichtbarmachung der gesamten deutsch-dänischen Grenzregion
b) Umsetzung von Mikroprojekten für kulturelle und bürgernahe Aktivitäten
c) Förderung der sprachlichen und interkulturellen Kompetenz
d) Förderung des gegenseitigen dänisch-deutschen Verständnisses