Gefahrenabwehr ohne Grenzen – Version 2.0 (neu)

Projektbeschreibung

Sturmflut an der Westküste, alle helfenden Hände werden benötigt. Plötzlich entsteht ein akutes Risiko für einen Deichbruch, aber die Einsatzkräfte haben anderenorts zu tun. Südlich der Grenze gibt es Personen, die sowohl über die technische Kompetenz, als auch über freie Kapazitäten verfügen, aber das ist ja in Deutschland und diese Personen haben keine Möglichkeit, auf der dänischen Seite der Grenze zu helfen. Das Beispiel ist theoretisch, aber es ist eine Tatsache, dass die Möglichkeiten der Einsatzkräfte, Hilfe zu leisten, oft an der Grenze enden. Die Landesgrenze wird heutzutage als Hindernis für eine enge und koordinierte Zusammenarbeit von Bereitschaftsdiensten zwischen Dänemark und dem Bundesland Schleswig-Holstein erlebt. Dies ist u.a. den verschiedenen Gesetzen, der Verteilung von Verantwortlichkeiten, der Organisation und den technischen Lösungen in diesem Bereich geschuldet – und dass es nur eine beschränkte Tradition für eine enge und koordinierte Zusammenarbeit gibt.

Projektdaten

Projektname

  • Gefahrenabwehr ohne Grenzen – Version 2.0

Leadpartner

  • Brand & Redning Sønderjylland
    Højskolevej 1
    6360 Tinglev

Projektpartner DE

  • Stadt Flensburg
  • Kreis Schleswig-Flensburg
  • Kreis Nordfriesland

Projektpartner DK

  • Sønderborg Kommune
  • Region Syddanmark

Netzwerkpartner DE

  • Technisches Hilfswerk
  • Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein
  • Kooperative Regionalleitstelle Nord

Netzwerkpartner DK

  • Region Sønderjylland-Schleswig
  • Syd- og Sønderjyllands Politi
  • Beredskabsstyrelsen
  • Sydvestjysk Brandvæsen

Priorität

  • Priorität 4a: Steigerung der grenzüberschreitenden institutionellen Kapazität in zentralen Bereichen und Sektoren der Programmregion, insbesondere Tourismus, Verkehr und Logistik, Küstenschutz, Gefahrenabwehr und Gesundheit

Laufzeit

  • 01. Januar 2017 – 31. Dezember 2019

Förderfähige Gesamtkosten des Projektes

  • 619.250 Euro

Bewilligter Interreg-Zuschuss (EFRE)

  • 371.550 Euro

Aktualisierung der Informationen

  • 02. Juni 2017