Was kann gefördert werden?

Zur Weiterentwicklung der deutsch-dänischen Region und zur Erreichung der gesetzten Ziele haben sich die Programmpartner darauf verständigt, die künftigen Projekte und Aktivitäten in vier Prioritäten zu fokussieren. Demnach unterstützt Interreg Deutschland-Danmark Projekte in folgenden Bereichen.

 

Priorität 1: Innovation

 

Priorität 2: Nachhaltige Entwicklung

 

Priorität 3: Arbeitsmarkt, Beschäftigung und Ausbildung

 

Priorität 4: Funktionelle Zusammenarbeit

 

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Hintergrund für die Wahl der Prioritäten

In der Vorbereitungsphase des Programms wurden die Stärkenpositionen der Programmregion anhand einer SWOT-Analyse identifiziert. Durch diese Analyse wurden die Stärken, Schwächen sowie Chancen und Risiken der Programmregion sichtbar. Auf Basis dieser Analyse ließen sich die gemeinsamen Herausforderungen der Programmregion wie folgt zusammenfassen:

  • Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten (FuE-Aktivitäten) sollen erhöht werden. Insbesondere in Bereichen mit großem wirtschaftlichen Stellenwert für die Programmregion.
  • Die Forschungsergebnisse aus der Programmregion sollen stärker kommerzialisiert werden.
  • Das Wachstumspotential der Wirtschaft sowie der etablierten und potenziellen Cluster soll besser genutzt werden.
  • Die Stärken der Programmregion im Bereich Green Economy sollen erhöht werden.
  • Die bestehenden Stärken im Bereich des nachhaltigen Tourismus, Kultur und Erlebniswirtschaft sollen weiter entwickelt werden.
  • Die Barrieren auf dem grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt müssen beseitigt und mehr qualifizierte Arbeitskräfte sollen ausgebildet und rekrutiert werden.
  • Die generelle grenzübergreifende Mobilität soll gestärkt werden.
  • Das „Zusammenwachsen“ und die Sichtbarmachung der neuen Interreg Region sollen gefördert werden.
  • Den vielfältigen Veränderungen durch den demografischen Wandel wie beispielsweise Herausforderungen im Bezug auf Fachkräftemangel soll begegnet werden.

Dies ist somit der Hintergrund für die Wahl der vier Prioritäten, in denen Interreg-Projekte durchgeführt werden können. Die Relevanz der gewählten Themen für Interreg Deutschland-Danmark wurde darüber hinaus auf einer Konferenz am 12. Dezember 2012 in Kolding, Dänemark, durch Partner und Akteure aus der gesamten Programmregion diskutiert und ergänzt.

Insgesamt werden durch die gewählten Prioritäten die Herausforderungen und Möglichkeiten des Programmgebiets berücksichtigt. Und die bereits existierenden Stärken des Programmgebiets werden zum Vorteil der Bürger, Unternehmen und Institutionen der Region genutzt.