Aktiver Urlaub in einer naturschönen Umgebung

Swimmingpool, kühle Getränke am Strand und 30 Grad im Schatten – das ist für viele das Erfolgsrezept für einen schönen Urlaub. Aber es gibt auch jene, die in ihrem Urlaub nicht still sitzen wollen. Die, die aktiv sein, die Natur draußen erleben und sie am eigenen Körper spüren wollen. Hier kommt das Interreg-Projekt REACT ins Spiel. Seit 2015 setzt sich das Projekt dafür ein, die Aufmerksamkeit auf aktiven Küstenurlaub im westlichen Teil der Ostsee zu lenken und das Gebiet als populäres Urlaubsziel für einen aktiven Urlaub zu gestalten. Ende 2018 wird das Interreg-Projekt beendet und in diesem Zusammenhang hat REACT am 15. November in Sønderborg seine Abschlusskonferenz abgehalten.

Natur und aktiver Urlaub auf der Tagesordnung

Neben externen Vortragenden berichteten REACT-Mitarbeiter von ihren Erfahrungen und Herausforderungen, die im Laufe der Projektperiode entstanden sind. Sowohl deutsche als auch dänische Akteure haben den Platz auf der Bühne eingenommen und mit Begeisterung in den Augen von der erfolgreichen Zusammenarbeit über die Grenze hinweg erzählt.

Special Interest Tourism (SIT) war der Headliner der Abschlusskonferenz. Obwohl aktiver Urlaub eigentlich für fast alle frei zugänglich ist, will nicht jeder unbedingt seinen/ihren Urlaub auf einem Surfbrett oder fischend an einem Bach verbringen.

Mehrere Projektakteure und Vortragende haben hervorgehoben, dass es genau deshalb erforderlich ist, die Touristen zu finden, welche die Angebote von REACT nachfragen. Damit wurde auch deutlich, warum das Projekt so wichtig ist. Anstatt einander als Konkurrenten zu betrachten, arbeiten die Projektakteure aus der Tourismusbranche nun gemeinsam dafür, aktiven Küstenurlaub im gesamten Raum der westlichen Ostsee zu stärken. Unter den 70 Teilnehmern befanden sich auch Teilnehmer von Bornholm, Mols, Flensburg und Lübeck, was zeigt, dass sowohl nördlich als auch südlich der Grenze der große Einsatz im Marketingbereich erfolgreich war.

Karten und Servicestationen für die aktiven Naturtouristen

Wander- und Fahrradrouten, Angelspots und Strände für sowohl Wassersport als auch Entspannung entlang der Ostsee sind in einer Karte gesammelt worden. Aktive Touristen können nun sehen, welche Gebiete ihren Anforderungen und Bedürfnissen entsprechen.

Gleichzeitig haben u.a. eine große Menge an Übernachtungs- und Essensplätzen sogenannte Servicestationen für Fahrradfahrer eingerichtet. Das bedeutet, dass Fahrradfahrer an diesen Stationen ihre Fahrräder aufpumpen oder Werkzeug für eine Reparatur leihen können, wenn z.B. etwas nachgezogen werden muss.

Die vielen Initiativen, die vom REACT-Projekt in Gang gesetzt wurden, werden nicht mit dem Projekt beendet – sie haben gerade erst angefangen. So lautete die Devise bei der Abschlusskonferenz. Die Zusammenarbeit wird also fortgeführt, auch wenn die Arbeit als Interreg-Projekt beendet ist, und damit ist das REACT-Projekt ein weiteres gutes Beispiel für die Verankerung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit.

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