Der Startschuss für die Interreg-Karawane

Viele Bürger und Bürgerinnen kamen bei der Interreg-Karawane vorbei, als sie am 30. August ihren ersten Halt machte im Anschluss zur traditionsreichen Segelregatta „Kongelig Classic“ am Hafen im süddänischen Apenrade.

Obwohl das Wetter sich früh am Tag von der eher nassen und windigen Seite zeigte, kam zum Schluss glücklicherweise die Sonne hervor. Die Segelregatta Kongelig Classic war gut besucht und somit kamen viele Interessierte in diesem Zusammenhang auch an unserem Informationszelt vorbei, um zu hören was Interreg genau ist.

Die Interreg-Karawane ist eine ganz neue Initiative, die darauf abzielt, dass wir – Interreg Deutschland-Danmark – mit ausgewählten Projekten in der ganzen Programmregion herumreisen.

Unser Ziel ist es, näher an die Bevölkerung zu kommen, um zu vermitteln, womit sich Interreg konkret beschäftigt. Kurz gesagt möchten wir die Resultate unserer bald ungefähr 4-jährigen Leistung im grenzübergreifenden Bereich zeigen.

Die Interreg-Projekte STarForCE, KursKultur und Gefahrenabwehr ohne Grenzen waren mit an Bord und sind gute Beispiele für die fruchtbare deutsch-dänische Zusammenarbeit.

EU-Mittel in Arbeit

Die Bürger hatten auch die Gelegenheit Preben Jensen, Politiker und Repräsentant für die deutsch-dänische Zusammenarbeit bei der Region Syddanmark und dänischer Vorsitzender des Interreg-Ausschusses, zu treffen.

Das Interreg-Programm befindet sich in der Mitte seiner Förderperiode und bis jetzt sind 42 verschiedene Interreg-Projekte genehmigt worden.  Damit sind ungefähr die Hälfte der EU-Gelder schon gut investiert.

„Es gibt viele gute Ergebnisse vorzuzeigen. Z.B. hat das Projekt STaRForCE schon Ausbildungsplätze für über 27 junge Lehrlinge vermittelt. Das Projekt PROMETHEUS hat ein Blasenkrebs-Nachbehandlungsheft entwickelt, welches schon in den Krankenhäusern implementiert wurde und von sowohl Patienten als auch Gesundheitspersonal gut angenommen wird. Auch im Projekt Gefahrenabwehr ohne Grenzen arbeiten deutsche und dänische Gefahrenabwehr zusammen zum Nutzen der Bürger, wenn Notfälle entstehen.“ lautet es vom Vorsitzenden.

Die drei Projekte, die bei der Interreg-Karawane in Apenrade dabei waren:

– Das Projekt STaRForCE: Das Projekt hat das Ziel die Möglichkeiten für grenzübergreifende Berufs-, Nach- und Hochschulausbildung zu verbessern um u.a. der Wirtschaft der Region einen erweiterten Zugang zu qualifizierter Arbeitskraft zu ermöglichen, aber auch um den Jugendlichen in Berufsausbildungen eine optimale Beschäftigungsperspektive zu bieten.

– Das Projekt KursKultur: Das Projekt unterstützt die deutsch-dänische Kulturarbeit. Das Ziel ist das interkulturelle Verständnis in Bezug auf den deutsch-dänischen Lebensstil und die Kultur zu fördern.

– Das Projekt Gefahrenabwehr ohne Grenzen: Das Projekt soll schnelle grenzübergreifende Hilfe für Bürger in Notfällen sichern und den Rahmen für eine fachspezifische Zusammenarbeit bilden, z.B. in der Form von Übungen und Konferenzen.

Die Karawane geht weiter

Die Interreg-Karawane setzt jetzt ihre Reise in der Programmregion fort, die auf dänischer Seite Region Syddanmark und Region Sjælland umfasst. Auf deutscher Seite dreht es sich um die Kreise Nordfriesland, Ostholstein, Plön, Rendsburg-Eckernförde, Schleswig-Flensburg samt die Städte Flensburg, Kiel, Lübeck und Neumünster.

Schon am 10. Oktober 2018 macht die Interreg-Karawane ihren nächsten Halt. Dieses Mal sind wir am Wochenmarkt in Rendsburg zu finden, wo Sie die Projekte UNDINE II und InProReg treffen können. Die Daten der nächsten Karawane-Veranstaltungen werden in den kommenden Newslettern folgen.