Fünf Jahre: Gemeinsame Herausforderungen – gemeinsames Lernen – gemeinsame Entwicklung

Wenn Chöre zusammen auf Deutsch und Dänisch singen und Marketingexperten eine grenzüberschreitende Destination anpreisen, dann zeigt sich Europa von seiner besten Seite.“

– Hiltrud Weddeling, Programmpartner Kreis Ostholstein

Anlässlich des Geburtstages von Interreg Deutschland-Danmark in 2019 hat die Administration im letzten Monat auf die vergangenen fünf Jahre zurückgeschaut. In der Administration sind wir stolz darauf, die deutsch-dänische Zusammenarbeit zu fördern und zu unterstützen. Auch freuen wir uns täglich über die Vorteile, die die Unterschiede der Nachbarländer mit sich bringen können.

Jetzt haben wir die 11 Programmpartner befragt, worauf sie besonders stolz sind beziehungsweise welche konkreten Ergebnisse und positiven Unterschiede der deutsch-dänischen Zusammenarbeit ihres Erachtens hervorzuheben sind.

Hiltrud Weddeling, Programmpartner Kreis Ostholstein, erklärt in Bezug auf die deutsch-dänischen Unterschiede: „Ehrlich gesagt, ich entdecke mehr Gemeinsamkeiten“. Volker Ratje, Programmpartner Kreis Plön, erkennt: „Die Herausforderungen auf beiden Seiten der Grenze sind ähnlich, jedoch unterscheidet sich die Herangehensweise bezüglich der Lösungswege. Daraus entstehen sehr spannende Prozesse, bei denen alle Beteiligten ein gegenseitiges Verständnis entwickeln und viel lernen.“

Preben Jensen, Vorsitzender des Interreg-Ausschusses, der für den Programmpartner Region Süddänemark spricht, sagt über die letzten fünf Jahre: „Ich bin sehr glücklich darüber, dass wir mit Interreg eine solide und funktionierende Zusammenarbeit zwischen den deutschen und dänischen Partnern erarbeitet haben. Mit der Kooperationsstruktur konnten eine Reihe konkreter Initiativen entwickelt werden, die u.a. die kulturelle Gemeinschaft über die Grenzen hinweg stärkt. Denn umso mehr wir miteinander reden, umso besser verstehen wir einander.“

Der Programmpartner Landeshauptstadt Kiel berichtet: „Wenn wir die Kieler Partner befragen, die in den grenzüberschreitenden Projekten arbeiten, hören wir immer wieder, dass  der offene Austausch und das Voneinanderlernen sehr geschätzt werden.  Das führt zu Kompetenzzuwachs und damit einer höheren Professionalisierung. Für Kiel bedeutet dies – und darauf sind wir als Programmpartner ganz besonders stolz: Die Innovationskraft Kiels  wird im besonderem Maße durch die Vernetzung unterschiedlicher Projektakteure aus Schleswig-Holstein und den dänischen Grenzregionen und durch den Transfer von Ideen, Wissen und Technologien zwischen Hochschulen, Studierenden und zunehmend auch Unternehmen gestärkt.“

Zusammenfassend gibt es also einiges, worauf man stolz sein kann: Spannende Entwicklungsprozesse und eine gut funktionierende Zusammenarbeit über Grenzen hinweg, wo ein gegenseitiges Verständnis und grenzüberschreitende Lösungswege geschaffen werden, ein gemeinsamer Dialog sowie ein Voneinander- und Miteinanderlernen. Ein guter Grund für die Administration sowie die Programmpartner fünf Jahre Interreg zu feiern! Und wie es Hiltrud Weddeling am Anfang so schön gesagt hat:
Wenn Chöre zusammen auf Deutsch und Dänisch singen und Marketingexperten eine grenzüberschreitende Destination anpreisen, dann zeigt sich Europa von seiner besten Seite.“

Foto: Karin Riggelsen