Intelligente Lösungen schaffen Arbeitsplätze

Made in ___“ – so steht es auf vielen Produkten in den Regalen der Geschäfte in sowohl Deutschland als auch Dänemark. Es gibt schon lange eine Tendenz in die Richtung, dass immer mehr Betriebe ihre Herstellung ins Ausland verlegen, um Geld zu sparen. Die Frage ist, ob wir einfach akzeptieren müssen, dass wir im Großen und Ganzen eine Wissensgesellschaft sind, die zwar Produkte entwickelt, aber nur in geringem Umfang selbst produziert. Ist es überhaupt möglich, trotz höherer Gehaltskosten, eine konkurrenzfähige Produktion in unserer Programmregion zu haben?

Das Interreg-Projekt InProReg hat den Kampf aufgenommen und hat Lösungen auf die Frage gefunden, wie sie nicht nur die jetzigen Produktionen festhalten können, sondern auch, wie Produktionen aus dem Ausland „nach Hause“ geholt werden können.

Die Wirtschaft verschmilzt mit dem Projekt

InProReg schafft eine Plattform, um das Wissen der Firmen über die deutsch-dänische Grenze hinweg zu teilen. Durch innovative Automationslösungen sollen die Betriebe konkurrenzfähiger werden. Energie, Lebensmittel und Technologie sind einige der Bereiche, in denen unsere Programmregion besonders gute Möglichkeiten für eine konkurrenzfähige Produktion zu bieten hat.

Die Projektpartner haben in Zusammenarbeit mit örtlichen Unternehmen quer über die deutsch-dänische Grenze festgelegt, welche Bedürfnisse in den Produktionsfirmen auf große Nachfrage stoßen. Die Mitarbeiter sollen in neuen Automatisierungstechnologien ausgebildet werden. Das bedeutet, dass die Mitarbeiter aus unserer Programmregion einen höheren Nutzwert für die Unternehmen bieten können. „Eines unserer Ziele ist, den Blick der Firmen darauf zu lenken, dass es langfristig rentabel ist, regional zu produzieren“ sagt Fei Yu von dem Mads Clausen Institut SDU, Projektleiter von InProReg.

Die Kompetenzen sind vorhanden

Das hohe fachliche Niveau in Deutschland und Dänemark gibt den Unternehmen die Möglichkeit, die Logistik effektiver zu gestalten und gleichzeitig den Prozess vom Rohstoff zum Produkt  durch verkürzte Transportzeiten zu beschleunigen. Durch Angebote wie z.B. Workshops und Vorlagen für effektive Prozesse bietet das Projekt die Möglichkeit, dass die Betriebe gemeinsam Prozesse schaffen und Wissen zum Nutzen der gesamten Industrie der Programmregion teilen. Mit anderen Worten sollen die Testunternehmen im Projekt die zukünftige Grundlage für eine starke regionale Produktionszusammenarbeit bilden.

Die Unternehmen investieren viel Zeit und Ressourcen in das Projekt“, sagt der Projektleiter. Deswegen ist es auch für die Partner von InProReg wichtig, den Mehrwert des grenzübergreifenden Projektes zu verdeutlichen. Bis jetzt haben die Projektakteure die Kompetenzen und die Branche identifiziert.. Anfang des nächsten Jahres werden auf der Grundlage dieses Branchenüberblicks die ersten konkreten Ergebnisse und Beispiele von erfolgreichen Unternehmen erwartet.

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