Interreg Deutschland-Danmark – erst fünf Jahre?

Interreg Deutschland-Danmark feiert diesen Monat tatsächlich seinen fünften Geburtstag. Reaktionen der Kollegen in der Interreg-Administration lauten: „Schon fünf Jahre?“ oder aber auch „Erst fünf Jahre?“. Tatsächlich haben die Kollegen in der Verwaltungsbehörde und im Sekretariat ihren eigenen Blick auf das Programm. Und dieser Blick ist natürlich nicht bei allen gleich. Da gibt es Kollegen, die sind von Anfang an dabei, und andere Kollegen, die noch einen ganz frischen Blick auf das Programm haben.

Vor fünf Jahren starteten die ersten Kollegen in Kiel und Kruså mit der administrativen Arbeit des Programms. Vorangegangen war ein mehrjähriger Prozess, der mit der Frage startete „Macht es überhaupt Sinn die beiden vorherigen Programme im Westteil der Region und der Fehmarnbeltregion zusammenzulegen?“. Auch wenn die nüchterne Analyse bestätigte, dass es absolut Sinn machte, und auch die meisten Akteure sich wünschten mit Gleichgesinnten aus dem anderen Programmteil kooperieren zu können, schwang auch eine gehörige Portion Sorge mit, ob denn alles wirklich gut gehen würde.

Vieles hat sich seitdem verändert und wir haben unter den Kollegen mal rumgehört, was ihnen spontan bei fünf Jahren Interreg einfällt:

„Die Zeit fühlt sich viel länger an, weil ja doch viel passiert ist seitdem.“

„Ich würde sagen, dass die Zusammenlegung der beiden Programme von den Akteuren gut angenommen wurde.“

„Für mich ist der Blick auf die jetzige größere Region totale Normalität geworden.“

„Ich bin noch relativ neu im Programm und bin begeistert, dass wir fast 1000 Akteure im Programm haben, das hätte ich nie gedacht“.

„Das Programm ist so vielseitig und spannend, bei der Arbeit ist kein Tag wie der andere.“

„Ich war total überrascht, wie wahnsinnig engagiert die Kollegen sind, als ich hier anfing. Alle identifizieren sich mit dem Programm.“

„Wenn man mal nüchtern zurückblickt, hat sich unglaublich viel entwickelt in den letzten fünf Jahren, da ist wirklich etwas zusammengewachsen und auch das Programm selbst hat an Professionalität gewonnen.“

Also, wir in der Interreg-Administration denken, dass die Sorgen unbegründet waren und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit durch die Zusammenlegung deutlich gewonnen hat, gerade auch im gesamten europäischen Kontext. Und alle, die daran beteiligt sind, ob Projektträger, Netzwerkpartner oder Programmpartner, können stolz sein, dazu beigetragen zu haben.

Und wir in der Interreg-Administration sind es auch – deswegen haben wir im März auch ordentlich gefeiert!