Krebsbehandlung: Kürzere Zeit mit Übelkeit, Müdigkeit und Schmerzen – InnoCan macht’s möglich

Bei viel zu vielen Menschen wird im Laufe ihres Lebens Krebs diagnostiziert. Eine unberechenbare Krankheit, die zu viele trifft – entweder direkt oder indirekt. Eine Krankheit, die das Leben des Patienten verändert und bedeutend einschränkt.

Das Interreg-Projekt InnoCan hat sich zum Ziel gesetzt, Krebsbehandlungen zu verbessern, zu vereinfachen und zu verkürzen, um Krebspatienten ein Stück Lebensqualität zurückgeben zu können. Auf deutscher und dänischer Seite arbeiten Krankenhäuser, Patienten, private Unternehmen und Spezialisten daran, neue Lösungen zu testen, die dem Patienten u.a. notwendige Fahrten ins Krankenhaus ersparen sollen.

Spart unnötigen Stress: Blutabnahme zuhause beim Patienten

An dieser Lösung besteht großes Interesse seitens der Patienten und dem Gesundheitspersonal. Bisher beteiligen sich über 100 Patienten an den Untersuchungen und Tests von Lösungen. „Wir erleben, dass Krebspatienten gerne dabei helfen möchten, neues Wissen und neue Lösungen zu entwickeln, u.a. um zukünftigen Patienten helfen zu können.“, so der Projektleiter Niels Henrik Holländer von Sjællands Universitetshospital.

Eine der vielen Lösungen erlaubt dem Patienten die Blutabnahme im eigenen Zuhause. Auf diese Weise können Patienten schon zuhause kontrollieren, ob ihre Blutwerte gut genug sind, um eine Chemotherapie zu bekommen. Wenn die Werte nicht gut genug sind, spart der Patient eine unnötige Fahrt ins Krankenhaus, welches weniger Stress für ihn bedeutet. Die Lösung wurde an ambulanten Patienten sowie Patienten im Eigenheim getestet, und die Ergebnisse sind sehr genau und zuverlässig.

Die Projektpartner haben die Zukunft im Blick

Neue Behandlungsmethoden, innovative Lösungen und eine intensivere Patienteninvolvierung sollen Patienten und dem Gesundheitssektor in der Region zu Gute kommen. Obgleich das Interreg-Projekt sich dem Abschluss im Dezember nähert, besteht ein großes Interesse daran an der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit und dem etablierten Netzwerk festzuhalten. „InnoCan ist sowohl auf deutscher als auch auf dänischer Seite bei den Universitäten bekannt und hat ein Netzwerk zu anderen gesundheitsinnovativen Unternehmen und Institutionen aufgebaut. Daran wollen wir festhalten, welches vielleicht zu einem neuen Projekt führen wird.“, erzählt Niels Henrik Holländer und unterstreicht, dass man dem Krebs nie genug Aufmerksamkeit und Forschung widmen kann.

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