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Öffentliche Konsultation für das EU-Programm Interreg Deutschland-Danmark 2021-2027

Sie haben Anregungen für die deutsch-dänische Interreg-Zusammenarbeit?
Dann nutzen Sie jetzt die Gelegenheit!

Ihre Teilnahme am öffentlichen Konsultationsverfahren

Interessieren Sie sich für die deutsch-dänische Zusammenarbeit und wie die bereitgestellten EU-Fördermittel dazu beitragen können, eine innovativere, grünere, attraktivere und gemeinsame Programmregion zu schaffen?

Was ist Interreg? Wie sieht die deutsch-dänische Interreg-Zusammenarbeit und die Programmregion aus?

Interreg ist eine interregionale, grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Die vorrangige Zielsetzung von Interreg ist das Fördern einer integrierten regionalen Entwicklung in Grenzregionen. Interreg soll insofern dazu beitragen, dass nationale Grenzen kein Hindernis für ein ausgewogenes Wachstum darstellen. Zudem soll Interreg zur Integration zwischen den EU-Staaten beitragen. Zur Erreichung dieses Ziels fördert die EU grenzüberschreitende Kooperationsprojekte.

Dann nutzen Sie bitte diese Gelegenheit, um uns Ihre Anregungen mitzuteilen. Helfen Sie uns, das zukünftige Programm ‚Interreg Deutschland-Danmark 2021-2027‘ auszugestalten. Ihre Anmerkungen zum Programmentwurf können Sie bis zum 26. Mai 2021 einbringen.

Bitte schauen Sie sich den Programmentwurf insbesondere vor dem Hintergrund folgender Fragestellungen an:

  • Werden mit dem Programmentwurf die wichtigsten grenzüberschreitenden Herausforderungen der deutsch-dänischen Zusammenarbeit genannt?
  • Können die vorgeschlagenen Maßnahmen der vier Prioritäten einen Beitrag zu den wichtigsten grenzüberschreitenden Herausforderungen in unserer Programmregion leisten?

Bitte beachten Sie in dem Zusammenhang auch, dass das Interreg-Programm nur Themen und Projekte fördern kann, die auf beiden Seiten der Grenze relevant sind und einen grenzüberschreitenden Mehrwert bieten können. Das Programm fördert zudem keine Infrastrukturprojekte.

Die entsprechenden Dokumente zu den vier thematischen Prioritäten des zukünftigen Interreg-Programms in der Förderperiode 2021-2027 finden Sie unter den nachfolgenden Links.

Priorität 1: Eine innovative Region

Priorität 2: Eine grüne Region

Priorität 3: Eine attraktive Region

Priorität 4: Eine funktionelle Region



    Was bisher geschah

    Bereits seit Anfang 2020 laufen die Vorbereitungen für das zukünftige Förderprogramm „Interreg Deutschland-Danmark 2021-2027“. Die 11 beteiligten deutsch-dänischen Programmpartner haben sich darauf verständigt, die erfolgreiche Zusammenarbeit fortzuführen. Das neue Interreg-Programm soll mit einem zu erwartenden Fördervolumen von ca. 90 Mio. Euro die grenzüberschreitende Zusammenarbeit weiterentwickeln.

    Um die Vorbereitung zu begleiten und durchzuführen, wurden verschiedene Arbeitsgruppen auf politischer und Verwaltungsebene eingerichtet. Gleichzeitig wurde eine Themenanalyse der deutsch-dänischen Programmregion in Auftrag gegeben, in der die zentralen Herausforderungen, Stärken und Entwicklungspotenziale der Programmregion untersucht sowie erste Vorschläge für mögliche Themen und Prioritäten der neuen Förderperiode entwickelt wurden (HIER Link zur Themenanalyse).

    Informationen zum Prozess im Detail, finden Sie HIER.

    Die nächsten Schritte

    Unter Berücksichtigung Ihrer Kommentare, Anregungen und Ergänzungen wird das Kooperationsprogramm ‚Interreg Deutschland-Danmark 2021-2027‘ voraussichtlich Ende Juli 2021 bei der EU-Kommission zur offiziellen Genehmigung eingereicht. Weitere Anpassungen werden ggf. auf Anforderung der EU-Kommission hin vorgenommen. Diese Anhörung betrifft ausschließlich den Programmentwurf und seine Inhalte. Der Konsultationsprozess hinsichtlich des Umweltberichtes zur strategischen Umweltprüfung des Programms erfolgt in der Zeit vom 14. April bis 14. Juni 2021. Das Anhörungsdokument zum Umweltbericht steht im Internet unter www.justizministeriumxxx sowie [Homepages der dän. Regionen] zur Verfügung.

    Parallel zu dem Konsultationsverfahren der jetzigen Programmversion werden noch weitere Teile des Programms erarbeitet:

    • Der Finanzplan
    • Eine Beschreibung der Koordinierung mit anderen nationalen und regionalen Programmen und EU-Fonds
    • Das Monitoringkonzept einschließlich des Indikatorensystems und des Evaluierungsplans
    • Eine Beschreibung der geplanten Maßnahmen zur Reduzierung der administrativen Hürden für Zuschussempfänger auf Basis der Erfahrungen der Förderperiode 2014-2020 sowie der Auswertung einer im Herbst 2020 bei den Projektträgern von Interreg5A durchgeführten Online-Befragung.

    Im weiteren Verlauf des Jahres 2021 werden dann die erforderlichen Verwaltungssysteme des Programms eingerichtet, so dass mit einer ersten Antragsrunde ab Mai 2022 zu rechnen ist. Über den Verlauf des Programmstarts wird über verschiedene Kanäle berichtet werden.

    Für eventuelle Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

    Lewe Kuhn (lewe.kuhn@rsyd.dk)
    Antje Hellwig (antje.hellwig@ib-sh.de)