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“Changing Cancer Care” unterstĂĽtzt Krebspatienten in der Corona-Krise

Während die Corona-Krise die Gesellschaft größtenteils zum Erliegen bringt, steht das Gesundheitssystem unter einem extremen Druck. Wir alle werden gebeten, besondere Rücksicht auf die sogenannten Risikogruppen zu nehmen – Personen mit Vorerkrankungen und die ältere Bevölkerung – und ihnen zu helfen. Als Risikogruppe gelten somit auch Krebspatienten, die aufgrunddessen ein geschwächtes Immunsystem haben und besonders gefährdet sind, wenn sie mit Corona infiziert werden.

Daher ist es umso erfreulicher, dass die Forschung im Interreg-Projekt „Changing Cancer Care“ im Bereich der Gesundheitstechnologie Krebspatienten während der Corona-Pandemie zugutekommt.

„Changing Cancer Care“ hat der onkologischen Abteilungen der Krankenhäuser in Næstved und Roskilde vier transportable Blutuntersuchungsgeräte (HemoCue-Geräte) geliehen, mit denen Blutwerte schnell und genau überprüft werden können. Das HemoCue-Gerät trägt dazu bei, dass Krebspatienten, die eine Chemotherapie erhalten und daher ein geschwächtes Immunsystem haben, schnell erfahren, ob sie stationär behandelt werden müssen oder wieder nach Hause fahren können.

Patienten mit Fieber suchen zur Entnahme einer Blutprobe normalerweise ein Krankenhaus auf, und bleiben fĂĽnf bis sechs Stunden, und manchmal auch ĂĽber Nacht im Krankenhaus zur Beobachtung, bis die Ergebnisse der Blutproben vorliegen.

Mit den kleinen und transportablen HemoCue-Geräten ist es nun möglich, einen speziellen Bereich nur fĂĽr Krebspatienten einzurichten – denn Fieber kann auch ein Anzeichen fĂĽr eine Corona-Infektion sein. Ein kleiner Pieks in den Finger liefert genĂĽgend Blut fĂĽr die Analyse und zeigt nach wenigen Minuten die Blutwerte des Patienten an.