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2,2 Mio. Euro Zuschuss für Interreg-Projekt
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2,2 Mio. Euro Zuschuss für Interreg-Projekt soll Sprach- und Kulturbarrieren abbauen

Mit einem Fokus auf Völkerverständigung und dem interkulturellen Austausch wurde das neue Projekt KursKultur 2.0 vom Interreg-Ausschuss genehmigt. Die Stadt Flensburg, der Kreis Schleswig-Flensburg und die Europa-Universität Flensburg führen das Kulturprojekt mit zahlreichen relevanten deutschen sowie dänischen Partnern durch.„Das neue KursKultur-Projekt vereint, weiterführt und weiterentwickelt eine Zusammenarbeit erfahrener Akteure aus Deutschland und Dänemark, die es sich zum Ziel gesetzt haben, gemeinsam ein verbessertes grenzüberschreitendes interkulturelles Verständnis mit Fokus auf authentische Begegnungen, Sprache, Kultur, Kulturerbe und Sport zu schaffen“, so Simone Lange, Oberbürgermeisterin der Stadt Flensburg und stellvertretende Vorsitzende des Interreg-Ausschusses, welcher 2,2 Mio. Euro Zuschuss für das Projekt genehmigt hat.


ACCESS & ACCELERATION schlägt neue Wege ein

In enger Zusammenarbeit werden Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Gesundheitsinnovationscluster eine deutsch-dänische Plattform etablieren, die den Zugang für Unternehmen zu u. a. Universitäten, Krankenhäusern, klinischem Personal und Patienten erleichtert, um neue innovative Lösungen für den Gesundheitsbereich entwickeln, testen und implementieren zu können.

ACCESS & ACCELERATION schlägt neue Wege ein. Das Projekt greift grenzüberschreitende Herausforderungen im Gesundheitsinnovationsbereich auf, eine absolute Stärkenposition in der deutsch-dänischen Region. Darüber hinaus ist es gelungen eine große Anzahl zentraler Gesundheitsakteure in das Projekt zu involvieren. Mit einem nutzergesteuerten Fokus streckt sich das Projekt über sämtliche

Entwicklungsphasen einer Gesundheitslösung, das heißt von der Idee bis zum Marktzugang“ so Stefan Leyk, Kreispräsident des Kreises Plön und Vorsitzender des Interreg-Ausschusses.

Konkret werden die Projektpartner, hierunter das Unternehmen Stryker Trauma GmbH, die Wirtschaftsförderungsagentur Kreis Plön GmbH, die Universität zu Lübeck sowie die Christian Albrechts Universität zu Kiel versuchen, derzeitige und zukünftige deutsch-dänische Maßnahmen im Gesundheits- und Pflegeinnovationssektor zu sammeln und zu strukturieren. Dies soll zum Vorteil für Unternehmen, der Gesellschaft, Patienten und Fachpersonal sein.


Während der Sitzung wurden nicht nur vielversprechende Projekte genehmigt

Die Zukunft des deutsch-dänischen Interreg-Programmes war ebenfalls ein zentrales Thema. Der Widerstand gegen die Veränderungen sowie Kürzung von Mitteln seitens der EU-Kommission für ein zukünftiges Interreg-Programm in unserer Region, ist von deutscher sowie dänischer Seite sehr groß.

Vor diesem Hintergrund sehen wir im Interreg-Ausschuss die Entscheidung des Regionalausschusses des europäischen Parlaments, dass die Interreg-Förderung über Seegrenzen hinweg fortlaufend möglich sein soll, als erfolgreichen Meilenstein.

Die aktuellen Ereignisse in der Diskussion über den Erhalt des Interreg-Programmes in der jetzigen Form lässt uns für den Moment daher positiv in die Zukunft blicken. Dennoch sind wir uns bewusst, dass noch einiges an Arbeit vor uns liegt und wir werden unsers dafür tun, um an der sehr erfolgreichen deutsch-dänischen Interreg-Zusammenarbeit fest zu halten“ lautet es von Simone Lange, Oberbürgermeisterin der Stadt Flensburg und stellvertretende Vorsitzende des Interreg-Ausschusses.


Es wurden 6 Projekte am 12. Dezember 2018 genehmigt.

Davon:

ca. 1,7 Millionen Euro

ACCESS & ACCELERATION

ca. 2,5 Millionen Euro

Changing Cancer Care
Am Projekt beteiligen sich u.a. das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, die Universität zu Lübeck und das Ärztezentrum Büsum gGmbH. Im Rahmen des Projekts wird eine Reihe neuer Maßnahmen entwickelt, getestet und implementiert. Zu diesen gehört die Entwicklung innovativer Diagnose- und Behandlungswerkzeuge, die die Überlebenschancen der Patienten verbessern und die Kosten für Krebsbehandlung senken können. Zudem sollen neue Elemente in der Krankenpflegeausbildung definiert werden, damit Teile der Krebsdiagnostik und der Krebsnachsorge zum Patienten nach Hause bzw. dem eigenen praktizierenden Arzt verlagert werden können.

ca. 1,2 Millionen Euro

KursKultur 2.0
An dem Projekt beteiligen sich auf deutscher Seite u.a. die Stadt Flensburg, die Europa-Universität Flensburg, die Christian- Albrechts-Universität zu Kiel, das Goethe-Institut, die Wirtschaftsförderungsagentur Kreis Plön GmbH, der Kreis Rendsburg-Eckernförde u.v.m. Das Projekt greift mehrere allgemeine Herausforderungen in der Programmregion auf, hierunter gehören die mangelnde Information über die Grenzregion und der Bedarf an Sensibilisierung der Nachbarsprache und kulturellen Zusammenarbeit von insbesondere Kindern und Jugendlichen.


Die deutsch-dänische Interreg-Zusammenarbeit

Die genehmigten Projekte werden im Rahmen des EU-Förderprogramms Interreg Deutschland-Danmark durchgeführt. Für den Zeitraum 2014-2020 erhält Interreg Deutschland-Danmark einen Zuschuss von 90 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Gefördert werden deutsch-dänische Projekte, sowohl große strategische Projekte als auch eher kleine regionale Projekte.

Alles in Allem hat der Ausschuss jetzt 50 Projekte genehmigt und somit sind ca. 78 Mio. Euro Zuschuss der zur Verfügung stehenden 90 Mio. Euro in Projekte investiert. Die Programmregion erstreckt sich über nahezu gesamt Schleswig-Holstein sowie die dänischen Regionen Seeland und Süddänemark.

Weitere Informationen unter www.interreg5a.eu

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an:

Christina Ehlers
Kommunikationsverantwortliche | Interreg Deutschland-Danmark
Fon +45 76638236 · Mobil +45 24611095 · ceh@rsyd.dk