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Titelbild Programmorgane - Das Meer mit 7 Segelbooten vor blauem Himmel
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Die Programmorgane

Die Verwaltungsbehörde und das Interreg-Sekretariat bilden gemeinsam die Programmverwaltung und verstehen sich als eine administrative Einheit, die für das Programm Interreg Deutschland-Danmark zuständig ist. Das Programm wird stets durch den Interreg-Ausschuss, der über die Förderungen der eingegangenen Projektanträge entscheidet, begleitet. Die Fördermittel, die im Programm für die Förderung deutsch-dänischer Projekte genutzt werden, kommen von der EU bzw. von den Projekten in Form von zu erbringender Kofinanzierung.

Interreg-Gebäude im Hintergrund, davor wehen die europäische, deutsche und dänische Flagge

Das Interreg-Sekretariat

Das Interreg-Sekretariat liegt weniger als 300 m vom Grenzübergang in Kruså, Dänemark, und symbolisiert so die grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Es ist gut sichtbar und leicht erreichbar. Technisch ist das Interreg-Sekretariat bei der Region Syddanmark angesiedelt. Das Interreg-Sekretariat ist die erste Anlaufstelle für Projekte und potenzielle Projektakteure. Die Sekretariatsmitarbeiter informieren potenzielle Empfänger über Fördermöglichkeiten im Rahmen des Programms und unterstützen die Zuschussempfänger bei der Durchführung ihres Vorhabens.

Die Sekretariatsmitarbeiter beraten deutsche sowie dänische Akteure, prüfen Projektideen und stehen bei der Ausarbeitung der Anträge beratend zur Seite. Das Follow-up der Projekte sowie Servicebesuche und die abschließende Abwicklung eines Projekts sind ebenfalls Aufgabenbereiche des Sekretariats.
Die Kommunikations- und Öffentlichkeitsarbeit liegt ebenfalls beim Sekretariat, das für die Umsetzung der Kommunikationsstrategie zuständig ist. Außerdem unterstützt das Sekretariat die Verwaltungsbehörde bei der Umsetzung der strategischen Steuerung des Programms.
Die Anschrift des Sekretariats und die Kontaktdaten der Sekretariatsmitarbeiter finden Sie hier.

Vor dem Gebäudeeingang weht die Interregflagge

Die Verwaltungsbehörde

Die Verwaltungsbehörde liegt in Kiel und ist technisch bei der Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB:SH) angesiedelt. Die Verwaltungsbehörde trägt die übergeordnete Verantwortung für die wirtschaftliche und korrekte Durchführung des Programms Interreg Deutschland-Danmark und ist verpflichtet, die Durchführung der festgelegten Programmaufgaben zu gewährleisten. Der Arbeitsbereich der Verwaltungsbehörde umfasst die strategische Steuerung des Programms sowie die Erarbeitung und Aktualisierung relevanter Programmdokumente.

Die Verwaltungsbehörde ist ebenfalls für die abschließende Legalitätskontrolle der Projektanträge sowie die abschließende Prüfung der Auszahlungsanträge und Mittelanweisung an die Projektträger zuständig. Darüber hinaus betreut sie den Interreg-Ausschuss und hat Kontakt zur EU und zu den nationalen Behörden.
Die Anschrift der Verwaltungsbehörde und die Kontaktdaten der Mitarbeiter finden Sie hier.

Menschen bei einem Meeting stimmen ab

Der Interreg-Ausschuss

Der Interreg-Ausschuss hat die Aufgabe, die Durchführung des Programms und die Fortschritte beim Erreichen der Zielsetzungen zu prüfen. Auf Grundlage einer Beurteilung durch die Programmverwaltung entscheidet der Ausschuss über die Förderung der Projekte. Der Ausschuss besteht aus 34 Mitgliedern. Die Mitglieder verteilen sich gleichermaßen auf deutsche und dänische Seite. Der Ausschuss hat eine begleitende Rolle und wird beispielsweise bei Änderungsvorschlägen für das Programm von der Verwaltungsbehörde konsultiert.

Ebenso spricht der Ausschuss Empfehlungen zur Programmdurchführung aus. Im Ausschuss sind Vertreter der Programmpartner, sowie Vertreter aus den Bereichen Wirtschaft, Forschung und Bildung, Umwelt und Arbeitsmarkt, Kommunen, Gewerkschaften, Minderheiten und nationale Behörden. Jedes Mitglied des Ausschusses ist stimmberechtigt und der Ausschuss trifft seine Entscheidungen nach dem Konsensprinzip. Die Geschäftsordnung, eine Mitgliederliste sowie die Ergebnisprotokolle der Sitzungen finden Sie in der folgenden Übersicht.

Sitz des EU Parlaments

EU

Die Zuschussgelder im Programm Interreg Deutschland-Danmark kommen von der EU, aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, verkürzt EFRE. Das Ziel des EFRE besteht darin, den wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Zusammenhalt in der Europäischen Union durch die Beseitigung von Ungleichheiten zwischen den verschiedenen Regionen zu stärken.

Die Zielsetzung im Europäischen Fonds für regionale Entwicklung für die Förderperiode 2014-2020 ist strategisch auf die Erreichung der Ziele ausgerichtet, die in der Europa 2020-Strategie formuliert sind. Europa 2020 ist die Strategie der EU für intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum.

> Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)

Aktenberge und dazwischen jemand der schreibt

Die Prüfbehörde

Die Prüfbehörde hat ihren Sitz in Kiel und ihre Funktion wird durch das Ministerium für Justiz, Kultur und Europa des Landes Schleswig-Holstein wahrgenommen. Sie sorgt dafür, dass das ordnungsgemäße Funktionieren des Verwaltungs- und Kontrollsystems desProgramms geprüft wird sowie in Stichproben auch die Projekte auf Grundlage ihrer getätigten Ausgaben.

Die Prüfbehörde hat eine Prüfstrategie für die Durchführung der Prüfungen des Programms erstellt. In der Prüfstrategie werden die Prüfmethoden, das Verfahren zur Auswahl der Stichproben für die Prüfung der Projekte und der Prüfplan für das jeweils aktuelle und die zwei darauffolgenden Jahre festgelegt. Die Prüfstrategie wird jährlich aktualisiert. Unterstützt wird die Prüfbehörde von einer Prüfergruppe, die jeweils einen Vertreter Dänemarks und Deutschlands umfasst. Die Verwaltungsbehörde unterstützt die Prüfergruppe bei ihren Aufgaben.

Kontakt:

Leiter Europäische Prüfbehörde
Markus Stiegler
c/o Ministerium für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung
des Landes Schleswig-Holstein
Lorentzendamm 35
24103 Kiel

E-Mail: markus.stiegler@jumi.landsh.de
Telefon: 0431 988-2500