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Informationen zum Coronavirus

Bitte nehmen Sie unbedingt Kontakt mit dem Interreg-Sekretariat auf, wenn es aufgrund des Coronavirus Anordnungen, Empfehlungen oder Warnungen gibt, die Auswirkungen auf die Projektdurchführung haben und es dadurch Veränderungen im Projektverlauf geben wird. Wir bitten um Verständnis, wenn es bei der Beantwortung von E-Mails zu Verzögerungen kommen kann.

Weitere Informationen werden hier laufend aktualisiert. Unsere Kontaktinformationen finden Sie hier: Interreg-Sekretariat und Verwaltungsbehörde.


Die Situation aufgrund des aktuellen Corona-Virus hat zum Teil Auswirkungen auf die Durchführung der Projekte. Generell möchten wir folgende Hinweise geben (Stand 26.03.2020, Änderungen vorbehalten):

Kontaktieren Sie in jedem Fall Ihren Sachbearbeiter im Interreg-Sekretariat, um mit ihm die Einzelheiten zu besprechen und zu prüfen.

Vorgehen:

  1. Die Veränderungen in der Projektdurchführung müssen bedingt sein durch eine behördliche Anordnung oder Warnung.
  2. Prüfen Sie, ob die Aktivität verschoben werden kann. Ist es notwendig, Aktivitäten zu verschieben, so können diese zu einem anderen Zeitpunkt innerhalb eines Jahres oder auch im darauffolgenden Jahr stattfinden. Dabei werden die Aktivitäten inhaltlich im Wesentlichen nicht verändert. In dem Zusammenhang können Kosten kostenneutral verschoben werden, die in direktem und unmittelbaren Zusammenhang mit der Durchführung der betreffenden Aktivität stehen. Setzen Sie als Leadpartner Ihren Sachbearbeiter im Interreg-Sekretariat, von der notwendigen Anpassung in Kenntnis. Eine gesonderte Genehmigung der Aktivitätsverschiebungen und Budgetanpassungen durch die Interreg-Administration ist aufgrund der besonderen Covid-19-Situation nicht notwendig.
  3. Führen Sie Ihr Projekt so weit wie möglich weiter, um die geplante Zielsetzung zu erreichen.
  4. Prüfen Sie, welche alternativen Möglichkeiten es gibt, um geplante Aktivitäten durchzuführen (z.B. Durchführung von Video-Meetings anstelle persönlicher Treffen, Durchführung von Onlinebefragungen zum Einholen von Inputs). Eine Aktivität gar nicht durchzuführen, kann nur die allerletzte Option sein.
  5. Sollten Sie in Erwägung ziehen dafür das Projekt verlängern zu wollen, nehmen Sie bitte unbedingt Kontakt mit dem Interreg-Sekretariat auf. In dem Zusammenhang könnten nur Kosten berücksichtigt werden, die in direktem und unmittelbaren Zusammenhang mit der Durchführung einer Aktivität stehen und explizit keine weiteren Kosten.

Förderfähigkeit der Kosten:

  • Es sind nur Kosten förderfähig, die unter keinen Umständen erstattet oder zurückgezahlt werden können. Halten Sie diese Kosten möglichst gering, z.B. durch das Ausnutzen von Reiserücktrittversicherung bei Reisekosten oder durch andere Stornierungsmöglichkeiten.
  • Einnahmen durch z.B. “Kurzarbeitergeld” bzw. “lønkompensation” oder andere staatliche Leistungen, die sich direkt auf Ausgaben im Projekt beziehen, müssen von den förderfähigen Kosten abgezogen werden.

Zielerfüllung/Outputs:

  • Die Veränderungen haben keine Konsequenzen auf die Zielerfüllung des Projektes. Im nächsten Bericht muss auf die Umstände, Auswirkungen und Änderungen hingewiesen werden. Nennen Sie dort auch die jeweils gültige behördliche Warnung oder Anweisung, die zu der Änderung geführt hat.

Dokumentation:

  • Sofern es sich nicht um ein Vorgehen unter Punkt 2 oben handelt, lassen Sie sich eine schriftliche Bestätigung durch die Interreg-Administration zum veränderten Vorgehen geben, damit diese bei späteren Prüfungen vorhanden ist und nehmen Sie diese in Ihre Akten auf.

Kommende Antragsfristen:

Derzeit gibt es keine Änderungen bezüglich der veröffentlichten Antragsfristen