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Inspirierendes Kommunikationsnetzwerk

In dem vergangenen Jahr waren die genehmigten Interreg-Projekte und das Programm Interreg Deutschland-Danmark knapp 200 Mal im Fokus der deutschen und dänischen Medien. Eine großartige Leistung, die aber noch besser werden kann. Das Thema Kommunikation- und Öffentlichkeitsarbeit spielt bei Interreg Deutschland-Danmark eine zentrale Rolle, welcher auf Programm- und Projektebene nie zu viel Aufmerksamkeit geschenkt werden kann.

Aus diesem Grund fand am 29. November 2017 das erste Treffen in dem neuetablierten Kommunikationsnetzwerk statt. Eine Initiative fĂĽr die Kommunikationsmitarbeiter der genehmigten Projekte. Warum? Es soll ein Forum geben, in dem es ausschlieĂźlich um das Thema Ă–ffentlichkeitsarbeit geht und in dem Erfahrungsaustausch und Networking, sowie gegenseitige Inspiration und Motivation im Vordergrund stehen.

Das zahlreiche Erscheinen von 42 Kommunikationsmitarbeitern zeigte das groĂźe Interesse und BedĂĽrfnis nach Austausch mit Gleichgesinnten. Der groĂźe Europaraum, in dem die Veranstaltung stattfand, machte seinem Namen alle Ehre, als Simone Lange, OberbĂĽrgermeisterin der Stadt Flensburg und eine der Vorsitzenden des Interreg-Ausschusses, die Teilnehmer begrĂĽĂźte. Christina Ehlers, Kommunikationsverantwortliche bei Interreg Deutschland-Danmark, betonte in ihrer BegrĂĽĂźung, dass das von einander Lernen und die gegenseitige UnterstĂĽtzung sowie der Austausch im Kommunikationsbereich, das Interreg-Programm und die Projekte ausmacht.

 „Ich bin sehr dankbar für die zahlreichen Inspirationen von den bereits gut laufenden Projekten. Von dem Erfahrungsaustausch haben hier heute alle profitiert“, sagte Agathe Stralla vom Projekt VekselWirk.

In ihrem Beitrag unterstrich Zora Rubahn die Wichtigkeit, dass die Ergebnisse der Interreg-Förderung kommuniziert werden müssen. Sie ist Kommunikationsmitarbeiterin in drei Forschungsprojekten – Rollflex, CellTom und InProReg. Auf lebendige Art und Weise konnte sie von ihren Herausforderungen berichten und davon erzählen, wie sie der Kommunikationsarbeit die notwendige Aufmerksamkeit schenkt.

„Wir müssen die interne Kommunikation stärken und ihr die nötige Aufmerksamkeit schenken. Viele persönliche Treffen der Partner und Kommunikationsmitarbeiter sind besonders effektiv und hilfreich für alle Beteiligten – vor allem für uns Kommunikationsverantwortlichen, die für gute externe Kommunikation sorgen“, betonte Zora Rubahn.

In Zeiten der Digitalisierung, wo sich die Möglichkeiten der Kommunikationswege stetig verändern, soll das Interreg-Programm und sollen auch die Projekte mitkommen können. Dabei sind Videos ein starkes Kommunikationswerkzeug geworden – ein Werkzeug, das nicht mehr wegzudenken ist. Auf Programmebene sind die ersten Erfahrungen mit Videos gemacht worden– sowohl selfmade als auch professionell produziert. Beides funktioniert, um Texte zu ergänzen und die Kommunikation lebendiger zu gestalten. Felix Prell, Leadpartner des Projekts Prometheus mit einer Ausbildung im Medienbereich, berichtete von seiner Arbeit mit Videos in der Kommunikation. Daran anknüpfend zeigten Christina Ehlers und Hannah Nagler-Olesen, beide vom Interreg-Sekretariat, wie Videos schnell und einfach mit dem Smartphone selbst erstellt werden können.

„Visuelle Kommunikation wird wesentlich schneller verstanden und bleibt länger hängen, als schriftliche Kommunikation. Aus dem Grund bin ich der Meinung, dass Videos ein starkes Kommunikationswerkzeug sind und Videos sind gekommen, um zu bleiben“, brachte Christina Ehlers es auf den Punkt. 

Die Pressearbeit kann ab und an herausfordernd sein – und dabei ist es ein großes Anliegen Interreg und die Erfolge des Programms und der Projekte bei der Presse und der Bevölkerung bekannter zu machen. Zwei Projekte, die bereits häufige Mediendeckung genießen konnten, sind KursKultur und InnoCan. Angela Jensen (KursKultur) und Elise Burmeister (InnoCan) erzählten von ihren Erfolgen und Herausforderungen in diesem Bereich und gaben den übrigen Teilnehmern einige Tipps mit auf den Weg.

Beide sind sich einig: „Der persönliche Kontakt zu Journalisten ist der Schlüssel zur erfolgreichen Pressearbeit“.

Die Teilnehmer nutzten die  Möglichkeit sich auszutauschen, und über Erfolge der jeweiligen Projekte sowie Herausforderungen vor denen sie standen bzw. stehen zu sprechen. Durch das große Engagement und Interesse, mit welchem die Kommunikationsmitarbeiter zu der Veranstaltung gekommen waren, entstanden produktive Unterhaltungen und Diskussionen.

Seitens der Programmverwaltung wird das Treffen als Erfolg verbucht, da auch wir uns von der Arbeit der Projekte inspirieren lassen konnten. Vielen Dank an alle Teilnehmer.