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Die Biogasbranche geht in die zweite Runde

Das Forschungsprojekt „Large Scale Bioenergy Laboratory 2“, kurz LSBL2, arbeitet seit einem Jahr daran, die Biogasbranche in der Programmregion wirtschaftlicher und umweltfreundlicher zu gestalten. Die Auswirkungen sollen im Alltag spürbar gemacht werden, indem ein höherer Anteil von Biogas effektiv in das Energienetz integriert wird, ohne dass dies zu Lasten der Biodiversität des Programmgebiets geschieht.

Eine gute interne Zusammenarbeit und auch das breite Vorwissen, welches sich die Partner im Vorgängerprojekt LSBL1 angeeignet haben, bilden eine fruchtbare Basis und die besten Voraussetzungen für das aktuelle LSBL2-Projekt. Gute Aussichten auf Erfolg nach Ende der Projektlaufzeit hat LSBL2 vor allem durch die vielen eingebundenen Unternehmen, die eine aktive Rolle spielen. Durch die privaten Unternehmen und deren großes Interesse gelingt LSBL2 die direkte Mitwirkung der Unternehmen in der Forschung, wodurch Problemstellungen gemeinsam und effizient gelöst werden können. „Die Forschung in diesem Bereich soll kein ungelöstes theoretisches Problem mehr darstellen, sondern auch im wirklichen Leben angewandt werden, und hier nehmen die Unternehmen Einfluss. Es geht also nicht nur um Forschung in unserem Projekt, sondern auch um Anwendung“, betont die Projektkoordinatorin Ane Katharina Paarup Meyer des Leadpartners Aalborg University.

Doch nicht nur die eingebundenen Unternehmen, die aus der gesamten Programmregion kommen, spielen eine wichtige Rolle. Auch die grenzĂĽberschreitende Zusammenarbeit wäre in diesem Zusammenhang nicht wegzudenken. „Das Klima kennt keine Grenzen“, so die Projektkoordinatorin – und deshalb ist die grenzĂĽberschreitende Zusammenarbeit ein so wichtiger Teil der Projektarbeit. Gerade in der heutigen Zeit, in der global daran gearbeitet wird, so umweltfreundlich wie möglich Energie zu produzieren, ist das Thema geographisch nicht mehr einzugrenzen. Auch wenn auf deutscher und dänischer Seite die Biogasbranche unterschiedlich genutzt und umgesetzt wird, stehen beide Seiten der Grenze vor denselben Herausforderungen, welche es in Zukunft zu bewältigen gilt. Die bisherige Arbeit hat sich bewährt: „Die  Programmregion, in der wir leben, ist eine der fĂĽhrenden Regionen, wenn es um die Entwicklung der Biogasbranche und grĂĽner Energien geht“,  lässt es Ane Katharina Paarup Meyer verlauten, welche sichtlich zufrieden ĂĽber dieses Ergebnis ist. „Mein persönlicher Wunsch ist es, dass wir es durch LSBL2 schaffen, die Biogasbranche nachhaltiger zu gestalten. Wenn all unser Wissen und unsere Erfahrungen zusammenkommen, können daraus neue Produkte entstehen, die uns unserem Ziel näher bringen“, sagt die Projektkoordinatorin, welche sich bald neuen [beruflichen] Herausforderungen widmen wird, zum Abschluss. Emil Brohus Jakobsen wird kĂĽnftig der neue Leadpartner bei LSBL2 sein und freut sich auf seine neue Rolle in der grenzĂĽberschreitenden Zusammenarbeit.

Gute (grenzüberschreitende) Zusammenarbeit wünschen auch wir allen Projektinvolvierten, ebenso wie weiterhin viel Erfolg. Denn insgesamt gesehen ist LSBL2 nicht nur ein gutes Beispiel für ein Innovationsprojekt, wodurch sowohl Wachstum als auch Beschäftigung geschaffen wird. Gleichzeitig bringt uns das Projekt unserer Zukunft näher, welche wir nachhaltiger und grüner gestalten wollen.

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