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Tourismus geht durch den Magen

„Tourismus geht durch den Magen“ – so könnte das bekannte Sprichwort „Liebe geht durch den Magen“ abgewandelt werden, wenn es um das Projekt TOUR-BO geht.

TOUR-BO möchte auf regionale kulinarische Besonderheiten aufmerksam machen, um einen touristischen Mehrwert bieten zu können – was auch fĂĽr die lokale Bevölkerung und Gastronomie relevant ist, die von zufriedenen Touristen profitieren. Auf deutscher sowie dänischer Seite sollen vier sogenannte „Nahrungsmittelrouten“ entstehen, wo lokale Lebensmittel und Produzenten im Mittelpunkt von grenzĂĽberschreitenden Essensrouten stehen werden. So kann man Natur und Lebensmittel gleichzeitig erleben. Weiterer Bestandteil ist die Etablierung des Bildungstourismus, bei dem Touristen angesprochen werden sollen, die sich fĂĽr eine Auszeit in Kombination mit Kursen interessieren. Zudem sollen die verschiedenen Tourismusakteure besser vernetzt und nachhaltige Anbieter sichtbarer gemacht werden. Das Ergebnis: Zufriedene, interessierte und wiederkehrende Touristen. 

Am 28. Januar 2020 präsentierten sich die 9 Projektpartner und 26 Netzwerkpartner, die TOUR-BO, „Tourism Cross-Border“, gemeinsam ins Leben gerufen haben, bei ihrer Kick-Off-Veranstaltung.

Bei der Auftaktveranstaltung ging es u.a. darum, sich zu Perspektiven für nachhaltiges Wachstum und nachhaltigen Tourismus aus dänischer und deutscher Sicht auszutauschen. Im Laufe des Tages wurden die grenzüberschreitenden Bedürfnisse und Vorteile der Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Dänemark deutlich. „Wir sind froh darüber, dass Interreg die grenzüberschreitende Zusammenarbeit ermöglicht und wir zusammen neue Wege für den nachhaltigen Tourismus finden können“ sagte Jonas Weißmantel, Projektleiter von TOUR-BO bei der Wirtschaftsförderungsagentur Kreis Plön GmbH.

Starke Präsentationen

Jens Hausted, CEO bei Dansk Kyst- og Naturturisme, betonte in seinem Vortrag die Wichtigkeit, gemeinsame starke Destinationen aufzubauen, wobei jede einzelne Destination nachhaltig sein muss. Dr. Carola May, Leiterin des Tourismusclusters bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landes Schleswig-Holstein (WTSH), informierte darüber, was zum Beispiel für dänische Touristen in Schleswig-Holstein wichtig ist, nämlich lokale und nachhaltige Angebote, hierunter auch die Gastronomie: „Die Nachfrage an authentischen Urlaubsangeboten mit klar erkennbarem lokalem Bezug steigt. Deshalb sind Initiativen wie TOUR-BO so wichtig, um auf diese Entwicklung zu reagieren“.

In Workshops ĂĽber unter anderem Bildungstourismus, Nachhaltigkeit in Betrieben und Marketing kamen auch die Teilnehmer zu Wort.
Wie vermarktet man zum Beispiel das Thema Wikinger – spricht man doch eher Kinder an oder Erwachsene? Wie kann ein Restaurant Nachhaltigkeit leben – mit einem Frühstücksbuffet oder doch lieber á la carte?

Die anregenden Gespräche demonstrierten den Bedarf und besonders die vielen Möglichkeiten, Nachhaltigkeit und Tourismus zu verbinden.

Tour-Bo in den Medien

Über TOUR-BO’s gelungene Auftaktveranstaltung und die Vielseitigkeit der behandelten Themen wurde auch in den Medien berichtet. Die Zeitung „Der Nordschleswiger“ berichtet unter der Überschrift „Tour-Bo will Erlebnistourismus fördern“ über den Start des Projektes und welche Bedeutung authentische Ferienangebote für den lokalen Tourismus haben.
Lesen Sie mehr hier: Tour-Bo will Erlebnistourismus fördern

Auch die dänische Zeitung „JydskeVestkysten“ ist auf das Projekt TOUR-BO aufmerksam geworden und beschreibt, welche Bedeutung die Gastronomie für den Tourismus hat.

TOUR-BO ist auch online präsent, lesen Sie mehr auf der Homepage www.tour-bo.eu und folgen Sie dem Projekt auf Facebook https://www.facebook.com/tourismcrossborder/

Wir gratulieren zum gelungenen Kick-Off und freuen uns auf die vielversprechende Zusammenarbeit.