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Gemeinsam gestalten wir ein neues Interreg-Programm

Die Fördergelder im aktuellen deutsch-dĂ€nischen EU-Programm „Interreg Deutschland-Danmark“ sind nahezu ausgeschöpft. Aber wie heißt es doch so schön: wo sich eine TĂŒr schließt, öffnet sich eine andere.

Seit Monaten wird seitens der Politik, Administration und der Akteure aus unserer Programmregion an den Vorbereitungen fĂŒr das zukĂŒnftige deutsch-dĂ€nische Interreg-Programm (2021-2027) gearbeitet. Mit einem vollen Fördertopf, innovativen Projektideen und viel Engagement soll sich unsere gemeinsame Region weiterentwickeln, wachsen und an AttraktivitĂ€t gewinnen. Dies zum Vorteil der BĂŒrgerinnen, BĂŒrger sowie der Wirtschaft.

Die Programmregion bietet viele interessante Themen und Herausforderungen, die ein vielfĂ€ltiges Potenzial und etliche Entwicklungsmöglichkeiten in sich bergen. FĂŒr das zukĂŒnftige Interreg-Programm gilt es u.a., die zentralen Themen und Herausforderungen zu benennen, damit sie den Rahmen fĂŒr neue strategische Interreg-Projekte bilden können.

Ungewohnt, anders, aber trotzdem erfolgreich konnten wir Mitte Januar vier virtuelle Stakeholder-Workshops durchfĂŒhren. An diesen nahmen zentrale Akteure (Stakeholder) aus unterschiedlichen Bereichen, beispielsweise Tourismus, Gesundheit, Arbeitsmarkt, Kultur oder Energiewende, teil. Gemeinsam mit diesen zentralen Akteuren aus DĂ€nemark und Deutschland konnten wir die zukĂŒnftigen Inhalte und Themen, die fĂŒr unsere Region von großer Relevanz sind und beide LĂ€nder noch nĂ€her zusammenbringen sollen, qualifizieren und verifizieren.

Bild von Thomas Waldner, Annegret Bötel & Leif Jakobsen
Thomas Waldner, Annegret Bötel & Leif Jakobsen

Die knapp 100 reprĂ€sentativen Akteure aus unserer Programmregion wurden zu vier unterschiedlichen thematischen Workshops eingeladen, um ihren Input fĂŒr die abschließende Themenauswahl zu erörtern.

  1. Workshop „Ein intelligenteres Europa“ mit der Leitfrage: Wie kann die grenzĂŒberschreitende Zusammenarbeit Innovation fördern und somit die Innovationskraft und -fĂ€higkeit der Programmregion stĂ€rken?
  2. Workshops „Ein grĂŒneres Europa“ mit der Leitfrage: Wie können wir durch Nutzung von Ressourcen und Kompetenzen der Programmregion den grĂŒnen Wandel und die Anpassung an den Klimawandel fördern?
  3. Workshop „Ein sozialeres Europa“ mit der Leitfrage: Wie können wir durch grenzĂŒberschreitende Zusammenarbeit LebensqualitĂ€t und Zusammenhalt in der Programmregion stĂ€rken?
  4. Workshop „Bessere Interreg-Governance“ mit der Leitfrage: Was kann im Sinne eines Abbaus von Barrieren fĂŒr die grenzĂŒberschreitende Zusammenarbeit getan werden? Welche Art strategischer Zusammenarbeit kann diese Zielsetzung unterstĂŒtzen, und wie können Projekte im Sinne einer Ermittlung möglicher Barrieren effektiver werden?

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern fĂŒr den Wissensaustausch und die konstruktiven Inputs, welche in die finale Themenanalyse einfließen werden.

Bild von Thomas Waldner und Lewe Kuhn
Thomas Waldner & Lewe Kuhn

In den nĂ€chsten Wochen und Monaten passiert weiterhin einiges hinter den Kulissen. Als nĂ€chstes steht unter anderem die Vorbereitung und DurchfĂŒhrung einer öffentlichen Konsultation an. Ziel der öffentlichen Konsultation (Online-Verfahren) ist es, Unternehmen, Institutionen, Interessierten und der Bevölkerung in Deutschland und DĂ€nemark die Möglichkeit zu geben, ihre Meinung und WĂŒnsche zu den Themen und Inhalten des neuen Interreg-Programmes mitzuteilen. Parallel dazu wird derzeit an einem ersten Entwurf fĂŒr die Interventionslogik gearbeitet, welche beschreibt wie das Interreg-Programm seine Ziele erreicht und wie diese auch messbar und quantifizierbar sind.  Außerdem beschĂ€ftigt sich die Administration mit weiteren zentralen Fragestellungen – etwa den Regeln fĂŒr die FörderfĂ€higkeit von Projektkosten oder den Indikatoren – in Verbindung mit dem Kooperationsprogramm, welches zum Sommer 2021 zur finalen Genehmigung bei der EuropĂ€ischen Kommission eingereicht wird.

Wir halten Sie sowohl ĂŒber unseren Newsletter als auch auf unserer Homepage (LINK) ĂŒber die Vorbereitungen des neuen Interreg-Programms auf dem Laufenden.